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Ich bin diplomierte Sozialarbeiterin und seit Juni 2009 in der PsychotherapeutInnenliste des Ministeriums
eingetragene Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie). Neben meiner Praxis arbeite
ich als Geschäftsleitung im Verein wendepunkt
Frauen für Frauen und Kinder
in Wiener Neustadt.Während
meinen Ausbildungen habe ich an folgenden Institutionen Praktika absolviert: SMZ-Ost
(Psychiatrische Abteilung), Frauenhaus (Institution für von häuslicher Gewalt
betroffenen Frauen), Justizanstalt Gerasdorf für Jugendliche, Krisenzentrum Wien 22.
Während meines Studiums arbeitete
ich als Nachbarschaftshelferin beim NÖ Hilfswerk (Alten- und Krankenbetreuung zu Hause).
Nach meinem Diplom in Sozialarbeit (Juni 2000) war ich 1,5 Jahre im Haus der Jugend
(Jugendzentrum) in Mödling beschäftigt und von Juni 2001 bis Februar 2008 war ich in der
PartnerInnen-, Familien- und
Sexualberatungsstelle COURAGE als Koordinatorin und Beraterin tätig.
Seit Juli 2007 arbeite ich als
Psychotherapeutin in eigener Praxis und seit 2008 als Beraterin in der Frauenberatungsstelle wendepunkt. Bis Oktober 2009 war ich an der PartnerInnen-, Familien- und Sexualberatungsstelle COURAGE als
Beraterin tätig. |


Alten- und Krankenbetreuung beim NÖ Hilfswerk
(19972000)
Aufbau und Mitarbeit des Jugendzentrums Haus der Jugend in
Mödling (September 1997November 1998)
Koordinatorin in der PartnerInnen-, Familien-
und Sexualberatungsstelle COURAGE (Juni
2001Februar 2008)
Beraterin in der PartnerInnen-, Familien-
und Sexualberatungsstelle COURAGE (Juni
2001Oktober 2009)
Beraterin in der Frauenberatungsstelle wendepunkt (seit Jänner 2008)
Psychotherapeutin in freier Praxis (seit Juli 2007)
Generalsekretärin der Österreichischen
Gesellschaft für Sexualforschung (Oktober 2002November 2009)
Geschäftsleitung im Verein wendepunkt (seit Juli 2011)

Meine Motivation als Psychotherapeutin zu arbeiten,
entspringt einerseits aus meiner persönlichen Lebensgeschichte,
andererseits aus dem beruflichen Kontext der Sozialarbeit, der Auseinandersetzung mit
Jugendlichen und alten Menschen.

Die Neugierde an Menschen, Lebensgeschichten,
Lebensrealitäten, Lebenskontext und Visionen.
Das Interesse an Menschen (warum sie/er so geworden ist, was sie/ihn geprägt
hat, in welchen Systemen sie/er aufgewachsen ist)
Was für Wünsche, Bedürfnisse, Gedanken, Gefühle haben sie/ihn begleitet
und/oder begleiten weiterhin?

Der Mensch ist ein Individuum, das in
unterschiedlichen Systemen (Herkunftsfamilien, PartnerInnenschaft, Beruf, Freundschaften,
Gesellschaft etc.) eingebettet ist. Die Arbeit mit Menschen zeigte mir, dass Krisen und
Probleme, aus einem größeren Kontext
betrachtet und bearbeitet werden müssen.
Der Konstruktivismus ist eine der Eckpfeiler systemischen Denkens. Er
verfolgt die Idee, dass sich jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit / Realität im Kopf
konstruiert. Daher werden 2 Personen eine Situation unterschiedlich wahrnehmen und ihr
eine unterschiedliche Bedeutung geben.
Der Systemische Psychotherapie wird als gemeinsamer Such- und
Erkundungsprozess von KlientInnen, Paaren, Familien und TherapeutInnen verstanden.
Therapie verwirklicht sich in der Auflösung von Problemen durch alternative
Kommunikationen, Handlungen und Erzählungen.

Neutralität
Lösungs- und Ressourcenorientiertheit (Stärken und Fähigkeiten der
KlientInnen sind von großer Bedeutung)
Jede/r KlientIn ist ExpertIn für ihre/seine Lebensgestaltung
Psychotherapie orientiert sich an den Anliegen und Zielen der KlientInnen
Prozessorientierung (jeder Prozess benötigt seine individuelle Zeitspanne) |